Femto Lasik


Bei der Lasikbehandlung (Laser in situ Keratomileusis (Lasik) wurde bislang zur Präparation der Hornhautlamelle ein mechanisches Instrument, das Mikrokeratom verwendet. Diese Behandlung kann nun präziser und gewebeschonender mit dem Femtosekundenlaser ( Femto Lasik) durchgeführt werden. Die Femto Lasik ist bereits seit mehreren Jahren eine bevorzugte Operationsmethode vieler Augen-Spezialisten zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

Mit dem Femtosekundenlaser wird eine dünne Lamelle (Flap) von etwa 8 bis 9,5 mm Durchmesser und zwischen 90 bis 160 µm dick an der Hornhautoberfläche präpariert.

Der Flap wird mit einem feinen Instrument aufgeklappt, und die Oberfläche kann mit dem Excimerlaser modelliert werden.

Der Eximer Laser trägt nun im schmerzunempfindlichen Hornhautgewebe (Stroma) einen vorab exakt berechneten Gewebeanteil ab um die gewünschte Zieleinstellung zu erreichen. Mit diesem Vorgang ist die Fehlsichtigkeit korrigiert. Die Dauer des eigentlichen Laserabtrages richtet sich je nach Höhe der Korrektur und liegt in der Regel bei unter 30 s.

Der Heilungsprozess nach dem Eingriff ist sehr kurz und verläuft in der Regel schmerzfrei. Die Augen können ein paar Stunden nach der Operation etwas empfindlich sein und leicht brennen.
Bei der Femto Lasik wird relativ schnell scharfe Sicht wieder hergestellt, da die Operation unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche vorgenommen wird und das Epithel, im Gegensatz zu den Oberflächenbehandlungen nicht erst nachwachsen muss.


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